Ein typischer Tourist…

Hallo zusammen 🙂

Ein typischer Tourist… nutzt seine Zeit, indem er mit Rucksack und Zelt bewaffnet das Land erkundet. Und genauso habe auch ich die Zeit, die ich in den Ferien hatte genutzt.
(ja ich weiß, dass die Ferien schon länger vorbei sind… aber ich habe jetzt endlich mal die Zeit gefunden euch von meinen Abenteuern zu berichten ;))
Also habe auch ich mir meinen Rucksack und den Schlafsack geschnappt und mir zusammen mit 8 anderen Freiwilligen ein Auto gemietet. Dann hieß es auf nach Südafrika – Kapstadt wartet auf uns 🙂 Nachdem wir also 9 Leute mit eben auch 9 Rucksäcken plus Camping Ausrüstung in einem dafür nicht gemachten Wagen verstaut hatten konnte es dann endlich losgehen.
Erste Station auf unserer 2-wöchigen Tour war Keetmanshoop und der berühmte Köcherbaumwald. Nicht jeder von uns konnte Begeisterung für diesen Baum aufbringen, aber wir waren alle noch gut gelaunt und begeistert von der netten Dame die uns ihr unglaublich tolles Hostel für einen unglaublichen Weihnachtsrabatt zur Verfügung gestellt hat, sodass wir diese Bäume dann doch gar nicht so unspektakulär fanden. Unsere zweite Station war dann der Fish River Canyon. Diese Aussicht war einfach unglaublich. Übernachtet haben wir dann in Ais-Ais. Dort gibt es 40 Grad heiße Quellen. Wir kamen erschöpf dort an und beschlossen unser Zelt aufzubauen, nachdem wir uns im Pool abgekühlt haben. Dieser Pool war aber leider alles andere als erfrischend kühl, eher sogar noch wärmer als es eh schon war. Und unser Zelt mussten wir dann auch im Dunkeln aufbauen. Richtige Planung war eher nicht so unser Ding, es lebe die Spontanität!

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Dann hieß es am nächsten Tag Hurra! wir sind in Südafrika 😀 bis nach Kapstadt war es aber noch ein Stückchen und in Kapstadt selbst sind wir erstmal ziemlich verwirrt und orientierungslos durch die Stadt geirrt. Schließlich waren wir alle so viele Menschen nicht mehr gewohnt. In Kapstadt hatten wir eine Woche Zeit, die wir mit üblichem Touri Programm gefüllt haben. Darunter z.B eine Hop-on Hop-off Tour durch die Stadt. Aber auch einige Strand Besuche und Souvenir Shopping. An Silvester ging es dann auch mal auf die Party Meile der Stadt 🙂 Natürlich waren wir auch auf dem Tafelberg.

Und bevor wir dann wieder den Rückweg antraten durfte natürlich auch das Kap der Guten Hoffnung nicht auf unserer Liste fehlen.

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Über Schotterstraßen ging es dann wieder zurück nach Swakop. Dabei machten wir Zwischenstopp in Lüderitz, wo wir uns die verlassene Diamantenstadt Kolmanskoppe anschauten.

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Unsere nächste Station hieß Sossusvlei. Auf dem Weg dahin durchkreuzte ein plötzliches Gewitter und heftige Regenfälle unsere Pläne: Die einzige Straße, die wir fahren konnten war überschwemmt. So gingen wir alle Optionen durch und entwickelten sehr abwegige Ideen, um uns aus der Lage zu befreien. Schließlich entschieden wir uns für stehen bleiben und warten. Als das Wasser dann nach einer halben Stunde etwas zurück ging, wollten wir am Rand der Straße den Fluss umfahren, der sich gebildet hatte. Allerdings fuhren wir uns im Schlamm fest. Also hieß die Devise: Alle aussteigen und erneut überlegen. Während die Jungs sich um die technischen Möglichkeiten kümmerten, vertrieben wir Mädels uns die Zeit mit Yoga und Schlager singen ;D Nicht gerade hilfreich, aber immerhin haben wir für Gute Laune gesorgt. Schließlich buddelten wir ein Loch unter das Auto und haben es mit dem Wagenheber angehoben. Mit Gewicht Verlagerung und gemeinsamen Anschieben hatten wir uns dann nach rund 1 Stunde aus dem Matsch befreit. Mit Teamwork klappt es doch immer noch am besten 😀

Dann ging es weiter. Wir hatten Glück und fanden zu sehr später Stunde tatsächlich noch ein Camp. Also wieder Zelt aufbauen im Dunkeln. Am nächsten Tag sind wir dann in die Dünen gefahren und haben den „Big Daddy“, die höchste Düne der Welt erklommen. Keine besonders gute Idee zur Mittagszeit. Aber die Aussicht war es wert.

Dann war es nicht mehr weit und ich war ehrlich gesagt auch froh, dann nach zwei Wochen wieder zu Hause zu sein. Und ja ihr habt richtig gelesen; ich nenne Swakopmund inzwischen mein Zuhause 😀

Bis hoffentlich sehr bald, eure Miri
(mit dem nächsten Eintrag lasse ich mir nicht so viel Zeit, versprochen)

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